Am 9.November jährt sich zum 25 mal der Fall der Mauer. Welche Gedanken gehen da einen durch den Kopf. Es wurde von blühenden Landschaften gesprochen, klar alles blühendes Unkraut auf den stillgelegten Fabrikgelände. Ich selbst war damals 16Jahre, für mich brach in den Moment eine Welt zusammen, fragen über fragen. Aber ganz ehrlich, am nächsten Tag war ich gleich rüber nach der Lehre. Bekam Bananen geschenkt, ich war neugierig. Bin Sonnenallee rüber. Mm, eigentlich sah alles gleich aus, nix von goldenen Strassen. Ja, die Geschäfte waren mehr gefüllt, es stank nicht so bei Abgasen der Autos, Offenheit war da. Was ist von damals noch geblieben? Verblaste Erinnerung. War die Einführung der DM gut, ich sagte damals schon nein und stehe dazu heute noch. Im Osten wollten viele zu viel zu schnell und wenn möglich alles gestern haben. Das machte beide Seiten sehr zu schaffen und dann ging es los mit den bösen Sprüchen. Heute wird darüber geredet ob die DDR ein Unrechtsstaat war, was für eine blöde Debatte und Äußerungen da schon gekommen sind. Egal welche Seite man damals oder heute wohnt man wird immer mäckeln.Wie ist es so manchen ergangen? Welche Erinnerungen habt ihr daran? Schreibt einfach was euch so einfällt und zum Thema gehört.War die Ansprache damals wohl von Scharbowski falsch vorgelesen oder verstanden worden? Änderungen in der DDR mussten sein, aber so krass gleich? Wer von euch ist damals auf die Strasse gegangen und hoffte auf besserung, wie geht es heute dir nach 25 Jahre. Hast du noch immer Arbeit oder Hartz 4 Empfänger? Hat sich dein Leben zu dem entwickelt wie du es dir vorgestellt hast? Bist du schon ins Ausland gereist (Urlaub) weil du es jetzt darst oder nicht?
Nun ist es vorbei und alles geht in alter Gewohnheit weiter.
11.11.2014
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